Willkommen auf unserer Hochzeitshomepage

Andrea & Stephan

Unsere Geschichte, geschrieben von Stephan.

Weihnachten 2005 schrieb ich Andrea im ICQ an. Dummerweise habe ich keine Antwort bekommen. Also habe ich sie nochmal angeschrieben.....und nochmal, und nochmal. Es hat mich dann doch gewundert, dass sie zurück schrieb und wir ins Gespräch gekommen sind. Sie meinte den Abend dann noch, dass sie über Silvester zu Ihrer Schwester fährt. Also schrieb ich ihr Silvester zu Mitternacht und bekam.......keine Antwort. Irgendwann ging sie wieder online, wir haben viel miteinander geschrieben und uns verabredet. So kam eins zum anderen und im Februar waren wir dann ein Paar.

Valentinstag hat sie natürlich mit Ihrem Exfreund verbracht, warum war mir egal, aber mit dem Ex...

Im Sommer hatte ich einen Unfall, Andrea stand die ganze Zeit hinter mir und hat mir viel Kraft gegeben. Sie war auch die, die mich durch meine Prüfung geprügelt hat. Klar hätte ich auch ohne lernen bestanden...  ;-).

Kinder wollte ich erst nachdem ich einen Job hatte. Nach der Technikerschule 2007 bin ich direkt ins Berufsleben eingestiegen und ein Jahr später sind wir in unseren ersten gemeinsamen Urlaub geflogen. Zu dem Zeitpunkt war Andrea schon unbewusst schwanger. Hanna ist am 09.04.09 geboren und seitdem der Stern in unserem Leben.

Wir sind zusammengezogen, nach Rügen gefahren, haben uns gezofft und geliebt. Auf Fehmarn habe ich mich getraut ihr endlich einen Antrag zu machen. Ich wusste, dass sie ja sagt, aber aufgeregt war ich schon. Nun wollen wir heiraten, unsere Liebe festigen und gehen gemeinsam in unsere Zukunft.

 

Unsere Geschichte, geschrieben von Andrea.

Es war der 2. Weihnachtsfeiertag, als das berühmte "ohoh" aus den Boxen meines PC´s ertönte. Ich war bereits vom ziemlich eintönigen Weihnachtsfest genervt und dann schon wieder so ein Typ. Zunächst dachte ich es wäre mein Exfreund, von dem ich mich vor 4 Monaten trennte, denn beide tragen den gleichen Nachnamen.

Immer und immer wieder meldete er sich. Immer weniger schaute ich auf seine Nachrichten. Ich muss ihm irgendwann ziemlich unfreundlich geantwortet haben, doch dies schien ihn nicht zu beeindrucken. Klar wurde, dass er tatsächlich Interesse zeigte, ich aber noch gar nicht für eine neue Bindung bereit war. Ich ließ ihn also zappeln. Schließlich wollte ich getreu dem Motto: Mach Dich interessant, indem Du Dich nicht meldest, testen wie meine Chancen auf dem Markt stehen. Es vergingen etwa 2 Wochen bis zum nächsten Kontakt. Kaum hatte ich meinen Rechner hochgefahren, schrieb er mir. Kurz darauf begannen wir zu telefonieren, teilweise ganze Nächte hindurch. In nur kürzester Zeit lernten wir uns überraschend gut kennen. Ich fühlte mich verstanden, es war ein Mann an meiner Seite, der mir zuhörte, dem ich meinen Kummer klagen konnte. Ich wollte, dass es immer so weiter geht. Mitte Januar muss es gewesen sein, als wir uns das auf drängen von Stephan trafen. Zu unserem ersten Date wollte er mich abholen. In seinem getunten Audi 80, mit dem er aufgrund des Glatteises und seiner Überschwänglickeit kaum in meine Straße einbiegen konnte, ging es dann in die Knolle in Minden. Wir unterhielten uns über belanglose Dinge, ich war enttäuscht und wollte eigentlich nur nach Hause. Lud er mich an dem Abend eigentlich ein? Ich kann es leider nicht mehr sagen. Zuhause angekommen wollte ich die Geschichte für mich abhaken, keineswegs konnte ich mir eine Zukunft auch nur ansatzweise vorstellen, doch Stephan ließ nicht locker. Er sagte, ich wäre einfach perfekt (jahaaa). Weitere lange Telefonate und Dates folgten und er überzeugte mich schließlich. Nun war auch ich unglaublich verliebt.

Nach etwa einem halben Jahr stürzte Stephan von der Leiter...2 Stockwerke in die Tiefe. Meine Sorge um ihn war groß. Die Folgen unabsehbar. Für mich war klar, dass ich ihm, komme was wolle, zur Seite stehe. Kurzerhand zog ich mit in sein altes Kinderzimmer ein. Zahlreiche Operationen und Krankenhausaufenthalte folgten, doch schließlich wurde alles gut und wir konnten unser Reich im Obergeschoss seiner Eltern auf ein zweites Zimmer ausweiten.

2007 bestand uns beiden unser Examen bevor, welches wir mit Bravour bestanden und nun endlich in die Arbeitswelt starten konnten. Ein neuer Alltag kehrte ein. Stephan kaufte sich seine Familienkutsche (natürlich in weiser Voraussicht) und ich seinen Audi. Aber der Nachwuchs sollte noch warten. Es erschien sicherer zunächst Berufserfahrung zu sammeln. Ebenso wollte Stephan einen unbeschwerten Urlaub mit Strand und Palmen verbringen. Gesagt, getan. Wir flogen im August 2008 für 8 Tage nach Tunesien. Der Flug - einfach furchtbar. Das Essen - ungenießbar. Zuhause angekommen, nachdem bereits das 2. Mal die Periode ausblieb, dann die schönste Nachricht meines Lebens. Ich war in der 9. Schwangerschaftswoche! Mein Muckel, so nannten wir sie immer, machte sich auf den Weg zu uns.

Es gab in den nächsten 32. Wochen viele Hochs und Tiefs. Stephan durfte mit meinen Launen und ich mit dem Blutdruck kämpfen. 3 Wochen vor errechnetem Entbindungstermin zogen wir dann in unsere erste gemeinsame Wohnung nach Friedrichshöhe. Raus aus dem Elternhaus der Hoffmanns. Am 09.April 2009 wurde Hanna Sophie geboren und machte uns zu den glücklichsten Eltern. Das Kribbeln in meinem Bauch wurde noch einmal stärker. Ich war unglaublich verliebt, sowohl in Stephan, als ich in mein Baby. Nachdem immer mehr Bekannte, Freunde und Verwandte fragten, wann wir denn endlich heiraten, war nun auch ich bereit bedingungslos mein Leben mit den beiden zu teilen, doch er stellte einfach nicht die Frage der Fragen. Ich musste mich gedulden, warten, schlafen, mit Freundinnen davon träumen und schließlich weiter warten.

Am 3. September 2011, inmitten unseres Fehmarnurlaubes, an einem kinderfreien Abend, entführte mich Stephan zur Westküste. Langsam ging die Sonne unter, der Himmer leuchtete zart rosa. Als Stephan sich aus der Umarmung löste, wusste ich es sofort. Natürlich bejate ich seine Frage. Mit verlaufener Wimperntusche und beflecktem Hemd gingen wir romantisch essen und schliefen schließlich lächelnd in den Armen des anderen gemeinsam ein...

Alles in allem lachten und weinten wir, stritten und liebten uns. Sicher ist... zusammen mit Hanna wollen wir für den Rest unseres Lebens gemeinsam in die Zukunft blicken, unsere Liebe weiter wachsen lassen und nie mehr aufhören zu träumen.

ICH LIEBE DICH

P.S. an unserem 1. Valentinstag ließ ich mich aus dem Mietvertrag mit meinem Expartner streichen

 


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